Kann die Elternzeit als CEO von einem anderen Land aus funktionieren?

Im Rückblick ist die Zeit wie im Fluge vergangen. Aber das tut sie vermutlich immer. Die lang ersehnte Elternzeit von Chris verflog daher auch wie nichts und was bleibt, sind die Erinnerungen.
Ein Blick zurück:

Es ist September 2020, während sich in Deutschland allmählich der Herbst einstellt, will Chris raus. Alle Vorbereitungen sind getroffen, die weiter-anhaltende Corona-Situation stets im Blick und die Flug-Tickets fest in der Hand – auf in die Elternzeit!

In seinem konkreten Fall bedeutet das 1 Monat Remote Work von Portugal aus – gemeinsam mit der kleinen Familie. In der Vorstellung sehen wir ihn schon alle mit Blick aufs Meer vormittags arbeiten und nachmittags genau dort Zeit mit Sohn und Freundin verbringen.

Das Arbeiten ortsunabhängig funktioniert, durften wir bereits in den Monaten davor feststellen, als sich unser aller Arbeitsplatz in die heimischen vier Wände verlagerte. Es muss also auch von Portugal aus funktionieren. 

Bevor Chris uns aber verlässt, gibt er jedem einzelnen von uns noch eine Challenge mit. Nicht nur er soll diesen einen Monat über Zeit haben zu reflektieren und neue Ideen zu sammeln, sondern auch das Team. So hat jeder von uns mit seiner eigenen Challenge Zeit und Raum, seine Kreativität auszuschöpfen. Ob Team-Kultur, KI praxisnah erklären oder App-Entwicklung mit Flutter – das Spektrum ist groß!

In der Zeit, in der Chris weg ist, sind wir immer wieder neidisch. Denn während er bei traumhaften Wetter am Strand entspannt, bleibt uns nur der Ausblick ins nasse Grau – klassischer Herbstanfang in Deutschland eben.

Am Ende der Elternzeit ziehen wir als Team das Fazit: Auch ohne Chef (zumindest 50% ohne) läuft’s ?, mit ihm ist’s aber natürlich schöner.

Seine Learnings: Abstand ist wichtig, um Dinge neu zu sehen und Sichtweisen zu erweitern. Daher will er das nun öfter tun.

Eine konkrete Idee, wie das beim nächsten Mal aussehen könnte, gibt es sogar auch schon: Dieses Mal soll es mit dem VW Bus nach Portugal gehen. Wir sind auf jeden Fall gespannt.

Und wer weiß, vielleicht entsteht eines Tages die nächste Zweigstelle in Lissabon! Denn in unserer Vision, die teilweise schon gelebt wird, soll das bytabo-Arbeiten von überall aus möglich sein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.