Die Digital Crew ist stolz darauf zusammen mit dem Digitalen Gründerzentrum die Nürnberg Web Week zum ersten Mal nach Bamberg geholt zu haben. Am vergangenen Donnerstagabend begrüßten wir im IGZ über 100 Gäste zu unserer Veranstaltung mit dem Titel: „Klassische Apps und Websites waren gestern“.
Die Präsentationen von Christian Schieber (bytabo), Niklas Volland (bytabo), Sabrina Friedrich (Rakete 7) und Markus Eichhorn (BOSCH) machten deutlich, warum dieser Titel gewählt wurde und regten unsere Gäste dazu an hitzige Debatten zum Thema Digitalisierung zu führen.
Digitales Denken ist überlebenswichtig

Den Einstieg in den Abend machten Christian und Niklas. Während ihres Vortrags wurde deutlich, dass „deutsche Unternehmen sich digital fühlen, nur weil sie eine Website haben“. Die Wahrheit ist jedoch, dass „einfach noch zu viele Angst vor der digitalen Transformation haben“ und gerade einmal 75 Prozent der deutschen Unternehmen einen digitalen Fahrplan besitzen.

In Zeiten, in denen Startups wie Airbnb von heute auf morgen ganze Branchen auf den Kopf stellen können, ist es ohne eine digitale Strategie kaum noch möglich konkurrenzfähig zu bleiben. Und Firmen, die glauben, dass sie durch den bloßen Besitz einer Website digital seien, erschweren sich den Wettbewerb um ein vielfaches.

Das Geheimnis besteht darin, die digitale Transformation richtig zu nutzen. Die Anzahl an Möglichkeiten dafür ist enorm und „eine Website stellt dabei nur eines der Werkzeuge aus dem Werkzeugkasten dar“.

Unternehmen müssen daher lernen, wann es angebracht ist, eine Website zu nutzen oder doch besser eine App, ein Video oder einen Blogartikel. Denn für jede digitale Lösung gibt es einen passenden Anwendungsbereich.

Hier das Video zum Beitrag von bytabo:

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Die Möglichkeiten des Physical Web

Der zweite Beitrag begann mit den Worten „Digitalisierung für alle“. Die neue Aufgabe besteht heutzutage darin, eine Brücke zwischen der Offline- und der Online-Welt zu bauen. Für Sabrina trägt diese Brücke den Namen: „Physical Web“.

Es handelt sich hierbei um eine Open Source Technologie, die Usern relevante Informationen direkt auf das Smartphone übermittelt, ohne dass diese dafür eine App benötigen. Die Umsetzung erfolg durch einen Beacon. Dieser Bluetooth-Sender verschickt Links auf Handys.

Unternehmen aus allen Branchen bekommen dadurch die Möglichkeit ihren Kunden beispielsweise neue Produkte zu präsentieren. Beim Vorbeigehen an bestimmten Geschäften in Bamberg, erhält man heute schon einen Rabattcode und nach Ladenschluss einen Link zum Onlineshop.

Plattformen wie Substance ermöglichen eine einfache Verwaltung der Beaconinhalte. Durch derartige Anwendungen können Bilder, Links oder Videos einem Kunden fast spielerisch zur Verfügung gestellt werden.

Hier könnt ihr euch den Vortrag von Rakete 7 nochmal ansehen:

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Die Großindustrie wird digital

Beim abschließenden Vortrag des Abends betonte Markus Eichhorn, dass auch BOSCH einen digitalen Fahrplan und eine Innovationswerkstatt hat. „Wir ebnen den Weg für die Industrie 4.0“.

BOSCH ist sich darüber im Klaren, welchen Mehrwert die Fusion der physikalischen und der virtuellen Welt mit sich bringt. Das Unternehmen sieht besonders im Internet of Things eine Option, um Menschen mit Maschinen zu vernetzen und kommunizieren zu lassen. Dadurch soll Intelligenz in die Abläufe und Supportsysteme gebracht werden.

„2020 wird davon ausgegangen, dass es 50 Milliarden vernetzte Geräte geben wird“. Konzerne, welche die digitale Transformation als Chance begreifen, können bald noch effizienter sein und dadurch Kosten und Zeit sparen.

Für alle, die sich für Bosch interessieren, hier der Vortrag von Markus Eichhorn als Video:

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Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal bei allen Teilnehmern der Veranstaltung für das Interesse und Erscheinen bedanken und hoffen, euch im nächsten Jahr wieder bei uns begrüßen zu dürfen, wenn die Nürnberg Web Week hoffentlich wieder auch in Bamberg stattfindet.

 

 

Ein Beitrag von Amelie Tihlarik. 

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