Sport und Gesundheit am Arbeitsplatz

Wer etwas bewegen will, muss in Bewegung bleiben. Klingt logisch, oder? Die Themen Sport, Ernährung und Gesundheit im Allgemeinen sind in allen Lebenslagen bedeutend, so auch am Arbeitsplatz. Auch wir bei bytabo® sind davon überzeugt, weswegen wir uns damit immer wieder auseinandersetzen.

Mens sana in corpore sano.

verkürztes Zitat von Juvenal, römischer Dichter

Diese bekannte lateinische Redewendung bedeutet „ein gesunder Geist (wohnt) in einem gesunden Körper“. Darin liegt sicher mehr als ein Funken Wahrheit. Wer körperlich fit ist, strahlt das nach außen hin aus. Diese Wirkung kann uns auch im Berufsleben helfen, z.B. in Kontakt mit Kunden. In einem Gespräch (gibt es ab sofort als Podcast) mit unserem Mitgründer und CEO Chris haben wir uns näher mit diesem Thema beschäftigt.

Gründung und Sport

Warum ist Sport also so ein relevantes Thema? Sport und Gründung hängen eng zusammen. In beiden „Disziplinen“ braucht es Selbstbewusstsein, Durchsetzungsvermögen, Ausstrahlung und jede Menge Energie. Sowohl eine Gründung als auch der Sport wird die Persönlichkeit eines Menschen stark formen und die beiden Aspekte bedingen sich auch gegenseitig. Wer keinen Sport treibt, wird sich häufiger kraftlos, unmotiviert, müde und auch weniger selbstbewusst fühlen. Denn ganz ehrlich, wer bei einem Geschäftstermin im 4. Stock schwitzend und außer Atem ankommt, wird nicht gerade den besten ersten Eindruck hinterlassen und sich wahrscheinlich auch nicht wohl in seiner Haut fühlen.

Sportlich unterwegs bei XLETIX 2018
Ein Teil der Crew bei XLETIX 2018

Mit Sport das Energielevel hochhalten

So ist auch für Chris ein hohes Energielevel, dass er durch Sport und richtiger Ernährung erreicht, essentiell, um für Familie, Freunde und natürlich den Beruf fit und voller Kraft zu sein. Sein Ziel: Im Geist und Körper so lange wie möglich fit und gesund bleiben. Schon als Jugendlicher war er sportbegeistert und hat auf dem Spielplatz gemeinsam mit Kumpels trainiert und sich dabei gegenseitig gepusht. Klar ging es immer mal wieder bergab mit der sportlichen Betätigung (Studentenleben, Partyzeit, die ersten Gründungsjahre), aber auch wieder bergauf (Jugend, vor der Gründung u.a. mit Halbmarathon und jetzt).

Ernährung ist für Fitness die halbe Miete

Mittlerweile ist Chris an einen Punkt gelangt, wo er sich nicht nur mit Sport intensiv auseinandersetzt, sondern auch die Ernährung und das nötige Mindset eine wichtige Rolle für ihn spielen. Insbesondere im Bezug auf die richtige Ernährung gibt es die unterschiedlichsten Mythen und Theorien. Meistens muss jeder für sich selbst herausfinden, was zu einem passt und einem gut tut. Für Chris sind mittlerweile folgende Aspekte wichtig:

  • Viel Wasser trinken! (wirkt auch gegen das Hungergefühl)
  • Kein Zucker. Am Anfang sehr hart, aber auch daran gewöhnt man sich und plötzlich empfindet man schon einen Apfel unglaublich süß und lecker! (Natürlich auch keine Cola etc.!)
  • Kein Fleisch, wenn überhaupt nur Bio-Fleisch vom Bauernhof o.ä. ohne die Extraportion Antibiotika. (Fisch schon wegen den guten Fetten.)
  • Kein Alkohol
  • Keine verarbeiteten Lebensmittel, lieber auf Naturprodukte setzen!
Sport und Ernährung sind beides wichtige Aspekte für unsere Gesundheit.
Die richtige Ernährung ist in Sachen Sport und Fitness die halbe Miete.

Absolut im Trend Intervallfasten. Zu Recht?

Seit gut zwei Wochen ergänzt Chris seine Ernährungsgewohnheiten um das Konzept des Intervallfastens. Wie er darauf kam? Es hat ihn interessiert, wie Leute, die sich intensiv mit ihrem Körper auseinandersetzen, dies umsetzen und ist so u.a. über Tim Ferriss Bücher “Der 4-Stunden Körper” und “Tools der Titanen” auf das Intermittent Fasting – zu Deutsch „Teilzeit-/Intervallfasten“ – gekommen.

Es gibt verschiedene Wege dieses Teilzeit-Fasten durchzuführen. Generell gilt aber: es gibt nur ein gewisses Zeitfenster zum Essen. So kann man z.B. tageweise (36h mit keiner oder kaum Kalorienzufuhr) oder stundenweise nach der „8h/16h Regel“ fasten. Dieser Regel folgt auch Chris, bei welcher acht Stunden lang gegessen werden darf und dann eine 16-stündige Fastenphase folgt (also z.B. 12:00 mittags bis 20:00 abends essen erlaubt, 20:00 bis 12:00 des nächsten Tages fasten).

Welche Vorteile bietet Intervallfasten?

  • Der Verdauungsapparat wird geschont, zudem werden die Zellen einem leichten Stress ausgesetzt. Dies führt dazu, dass sich die Zellen verändern, sie werden sozusagen „trainiert“.
  • Studien beweisen, dass Leute, die intervallfasten, seltener krank sind. Auch soll es z.B. das Krebs- und Alzheimerrisiko sinken. Der Körper “verbraucht” außerdem auch krankhafte Zellen um aus diesen Energie zu gewinnen.
  • Ein weiterer positiver Effekt: Das Gehirn wird leistungsfähiger, denn der „Notstand Hunger“ treibt uns (ursprünglich) zur Nahrungssuche etc. an. Gleichzeitig werden in dieser Zeit Fette aus dem Speicher verbraucht, um ausreichend Energie bereitzustellen. Wenn dann noch zusätzlich Sport betrieben wird, erreicht man einen richtigen „Fatburner“-Effekt, der natürlich auch gut beim Abnehmen hilft.
  • Die Methode spart außerdem noch Zeit (die ein Gründer meistens sowieso nur begrenzt zur Verfügung hat) und Geld.
Intervallfasten spart auch noch Zeit
Auch Zeit spart man sich durch das Intervallfasten, da es nur noch zwei Hauptmahlzeiten gibt.

Chris Fazit zum Intervallfasten bis dato

Nach anfänglicher Eingewöhnung fühlt er sich jetzt noch fitter und hat sich ziemlich schnell an das fehlende Frühstück gewöhnt (obwohl er absolut gerne reichhaltig frühstückt!). Auch Sport am Morgen ist kein Problem, der Körper stellt sich darauf ein und wie beschrieben, führt dies zu einem zusätzlichen „Fatburner“-Effekt.

Wir haben alle jeden Tag 24h Zeit, da ist auch Zeit für Sport dabei

Oft gehört ist die Ausrede „ich habe keine Zeit für Sport“. Doch stimmt das wirklich? Wir haben alle gleich viel Zeit zur Verfügung und müssen sie nur effektiv für uns nutzen. Menschen, die keinen Sport treiben, sind oft weniger vital und denken deshalb sie brauchen mehr Zeit, um ihre Energie wieder aufzuladen. Dies führt letztendlich dazu, dass sie abends mehr Zeit mit Couch und TV, statt mit Bewegung verbringen, um sich zu erholen. Und gerade dies ist falsch, denn so wird man sicherlich nicht fitter und vitaler.

Mit Yoga sportlich in den Tag starten.
Eine Runde Yoga eignet sich perfekt für einen sportlichen Start in den Tag.

Soziales Leben + Sport = Zeit mit Freunden, Spaß, Fitness

Ein guter „Hack“ von Chris ist das soziale Leben mit dem Sport zu verbinden! Klar will man ja auch Zeit für Freunde und Familie haben, also warum nicht einfach diese zum Sport animieren? Gemeinsam macht es sowieso mehr Spaß und die gegenseitige Motivation hilft enorm. Auch das Angebot an Sportvereinen, – gruppen ist groß genug, um schnell Gleichgesinnte und Freunde zu finden.

Zehn Minuten Sport jeden Morgen können schon reichen

Wenn jemand immer noch davon überzeugt ist keine Zeit für Sport zu haben, dem sei folgender Tipp nahegelegt: Jeden Morgen zehn Minuten eine knackige Runde Sport ergeben schon 70 Minuten Sport in der Woche! Diese zehn Minuten sollten jedem für sich, seine Fitness und Gesundheit Wert sein.

Sport am Arbeitsplatz

Wie setzen Firmen das Thema um? An Angeboten mangelt es selten! Aber wo liegt dann das Problem der fehlenden Bewegung, der falschen Ernährung etc. bei vielen Menschen? Die fehlende Motivation ist Schuld!

  • Helfen kann z.B. als Firma/Abteilung/Gruppe zusammen zum Sport zu gehen. Das allein kann schon motivierend sein.
  • Ein gesundes, sportliches Vorleben kann helfen die Mitarbeiter mitzuziehen.
  • Als Arbeitgeber Sport in den Alltag einbauen, z.B. in Form von Meetings im Laufen oder Stehen und Aktionen wie eine 500 Push-up Challenge
  • Sportliche Teambuilding Maßnahmen
  • Ein entsprechendes Mindset in der Firma zu etablieren. Oftmals stehen schon Süßigkeiten auf dem Tisch im Besprechungsraum… -stattdessen lieber frisches Obst und gesunde Getränke einführen!
Sportlich ging es auch beim Sommerfest zu.
Auch bei unserem Sommerfest kam der Sport nicht zu kurz.

Der außer-gesundheitliche Aspekt des Sports

  • Sport wird oft im Team betrieben. D.h. es muss gemeinsam an bzw. für etwas gearbeitet werden. Dies stärkt den Teamspirit, ist dementsprechend auch eine super Teambuildingmaßnahme.
  • Sport macht Spaß! Was Sportmuffel oft nicht glauben können, stimmt wirklich. Es gibt z.B. nicht cooleres als ein gemeinsames Ziel als Team zu erreichen. Noch dazu das unverbesserliche Gefühl nach dem Sport, das erst recht antreibend wirken sollte.
  • Der Sport lehrt uns auch, wie man sich gegenseitig hilft und unterstützt. Wir bei bytabo® erleben dies z.B. bei der gemeinsamen Teilnahme bei XLETIX oder einer Runde Afterwork-Bouldern.
  • Das Ganze lässt sich nun auch noch optimal auf das Business übertragen. Auch hier muss sich jeder auf den anderen verlassen können, alle zusammen müssen Herausforderungen meistern, um am Schluss z.B. einen anspruchsvollen Kunden überzeugen und gewinnen zu können. Charaktereigenschaften, die durch Sport gefördert werden, wie Durchsetzungsvermögen, Ehrgeiz, Wille und Teamfähigkeit, sieht jede Firma bei seinen Mitarbeitern gerne.
Bouldern nach der Arbeit.
Bouldern nach der Arbeit ist ein super Workout.

Training und mentale Stärke – lernen von den Navy SEALs

Chris hat schon viele Sportarten ausprobiert und liebt die Abwechslung. U.a. hat er sich schon in folgenden Sportarten ausprobiert: Bouldern, Standup Paddling, Surfen, Skifahren, Halbmarathon, Schwimmen, Crossfit, Kettleball, Fußball, Basketball, Volleyball, Badminton, Military Fitness …

Zuletzt hat ihn besonders der Umgang mit Sport beim Militär fasziniert. Das Buch „SEALfit in 8 Wochen“ von Marc Divine zeigt uns, wie wir lernen über unsere Grenzen hinauszugehen. Allein unser Körpergewicht reicht dafür als Trainingsgerät, mehr braucht es nicht. Mit harten Übungen mit dem eigenen Körpergewicht und dem entsprechenden Mindset unseren eigenen Schweinehund zu überwinden, können wir in kurzer Zeit richtig fit werden.

Ein weiteres Buch dieser Reihe beschäftigt sich mehr mit der mentalen Stärke, die ein Navy SEAL benötigt („Der Weg des SEAL: Werde charakterstark, belastbar und instinktsicher wie ein Elitesoldat„). Der Umgang mit Krieg, Ängsten, unter Beschuss zu stehen, Kameraden zu verlieren… all das führt zu einer immensen mentalen Belastung bei den Soldaten. Die Theorien der Navy SEALs sind auch auf das Unternehmertum übertragbar. Auch als Unternehmer ist man Ängsten, Gefahren (glücklickerweise nicht im Kriegskontext!), wie z.B. unangenehmen Fragen und Verhandlungen ausgesetzt. In diesen Momenten ist mentale Stärke und Selbstbewusstsein sehr wichtig! Auch in Bezug auf Teambuilding, lässt sich viel von den Navy SEALs lernen und in ein Unternehmen übertragen.

Was bleibt jetzt noch zu sagen? Hoffentlich hat euch der Artikel zu mehr Sport und einer gesünderen Ernährung motiviert! Vielleicht wird sich der ein oder andere ja direkt die Sportschuhe anziehen und nicht nur beginnen an der Bikinifigur 2019 zu arbeiten, sondern auch in ein fitteres, aktives Leben zu starten. Wie immer freuen wir uns über Kommentare!


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