Wir sind zwar noch immer ein Startup, aber schon lange Zeit kein ganz so kleines mehr. Umso interessanter ist es da doch mal zu zeigen, wer eigentlich was bei bytabo® macht und wieso er genau das macht. Wie ist jeder einzelne an der Customer Journey beteiligt und wie arbeiten verschiedene Bereiche zusammen? Im ersten Mitarbeiterinterview haben wir uns mit Julia unterhalten.

Was ist deine Aufgabe bei bytabo®?

Wie in einem Startup üblich habe ich nicht DIE Rolle, sondern bin in verschiedenen Bereichen aktiv. Jedoch arbeite ich sehr eng mit unseren Kunden zusammen, beispielsweise bei der Findung von Problemlösungen in Workshops und als Product Owner bei der Konzeption von Anwendungen. Ich halte aber auch Keynotes oder gestalte Events mit, um bytabo® zu repräsentieren. 

Julia während ihres Vortrages bei der Future&Beer 5.
Julia während einer ihrer Vorträge.

Inwiefern trägt deine Arbeit zur Gesamtausrichtung – Optimierung interner Prozesse für Mitarbeiter durch technische Lösungen – bei?

Bei mir beginnt die galaktische Reise, in den meisten Fällen mit einem Kickoff Workshop. Hier schauen wir uns die zu optimierenden Prozesse der Kunden genau an und bauen entweder auf bereits vorhandene Ideen auf oder finden neue Möglichkeiten, wie der Prozess schneller und effizienter gemacht oder Kosten eingespart werden können. Dabei geht es uns immer darum, die Mitarbeiter zu entlasten oder komplexe Abläufe zu vereinfachen. Deshalb sind die späteren Nutzer auch in dieser frühen Phase des Projekts schon involviert und dürfen aktiv mitgestalten.

– Stell dir vor, du möchtest für die Mitarbeiter in deiner Firma eine Plattform schaffen, wo Dokumente oder Wissen abgelegt werden können und wichtige KPIs angezeigt werden. Im Kickoff Workshop erarbeiten wir die Funktionen und den Aufbau der Anwendung und legen fest, was den Mitarbeitern wichtig ist. –

Die Durchführung von Workshops ist ein Teil von Julias Arbeit bei bytabo®.
Die Durchführung von Workshops ist ein Teil von Julias Aufgaben bei bytabo®.

Sobald wir aus dem Workshop die nächsten Schritte abgeleitet haben, setze ich mich mit einem UX (User Experience) Designer und einem Entwickler zusammen und wir besprechen die Funktionen. Nachdem das Design fertig und die technischen Fragen geklärt sind, verfasse ich User Stories, die die Anforderungen an die Anwendung wiedergeben. Diese User Stories brauchen unserer Developer, um die Anwendung technisch umzusetzen. Da wir agil mit dem framework Scrum arbeiten, kann man schon nach zwei Wochen erste Fortschritte der Anwendung an den Kunden ausliefern. Dieser kann uns dann wiederum Feedback geben.

– Das bedeutet, der Kunde kann bei sich im Unternehmen schon die ersten Funktionen ausprobieren und beurteilen, ob alles passt. –

So können wir sehr schnell auf mögliche Veränderungen des Umfeldes oder die Bedürfnisse der Nutzer reagieren und diese bei der weiteren Entwicklung berücksichtigen.

Post-its für Ideen, zur Sammlung und Ordnung von Gedanken u.v.m sind sehr hilfreich.
Was bei Julia nie fehlen darf? Ausreichend Post-its natürlich!

Was muss vorher passieren, damit du das erfüllen kannst?

Natürlich müssen wir vorher abklären,

  • um was für einen Prozess oder ein Problem es sich handelt,
  • was sich der Kunde wünscht,
  • was realistisch umzusetzen ist und
  • was erreicht werden soll.

Wir fragen also nach dem „Warum„, bevor wir uns im Kickoff Workshop mit dem „Was“ beschäftigen. Erst im Prototyping und der technischen Absprache schauen wir uns das „Wie“ näher an.

Die Workshops beinhalten Diskussionen, Ideenfindung, kreatives Arbeiten...
In den Workshops wird diskutiert, Ideen werden gesponnen, Post-its geschrieben…

Was passiert danach?

Nach dem Kickoff Workshop bin ich auf UX-Designer angewiesen, die die Ideen in einen Prototyp übersetzen. Und nachdem ich die User Stories verfasst habe, sind die Developer an der Reihe und setzen den Prototypen technisch um. 

Falls ihr noch weitere Fragen an Julia habt, dann schreibt uns oder ihr doch gerne! Im nächsten Interview werdet ihr von Lea erfahren, wie sie im Bereich User Experience zur Customer Journey beiträgt.

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