Im Start-up geht es schnell, agil und hocheffizient zu. In unserem Design-Team steht dabei eine Person immer im Fokus: der Nutzer. Wie das zusammen passt? Unsere Erfahrung hat gezeigt, welche Methoden der Nutzerforschung für uns am effektivsten sind und sich gleichzeitig als hyper-nützlich und gewinnbringend erwiesen haben.

Es folgen drei fancy Buzzwords zum Thema Nutzerforschung, die hipp klingen, aber super simpel sind. Learning by Reading – powered by bytabo®.

Guerilla Testing

Beim Guerilla Testing geht man mit seinem aktuellen Produkt – seien es Skizzen, ein Prototyp auf dem Smartphone oder eine programmierte Anwendung – auf die Straße und fragt Passanten, was sie von dem Produkt halten. Falls möglich, lässt man sie typische Aufgaben am Produkt ausführen, die zeigen, wie intuitiv das digitale Produkt zu nutzen ist. Nutzerfeedback at it’s best!

Guerilla Testing: Einfach den Nutzer das Ganze mal in die Hand nehmen lassen.

Card Sorting

Card Sorting überzeugt uns vor allem durch seine geringe Vorbereitungs- und Durchführungszeit. Man schreibt alle Hauptfunktionen der digitalen Anwendung auf einzelne Papiere – z.B. Home Screen, neues Element hinzufügen, Einstellungen, Suche – und lässt einen Nutzer daraus eine Hierarchie erstellen. So ergibt sich der Aufbau der Anwendung und damit die Navigationsstruktur. Denn wer weiß besser als der Nutzer, wo er Inhalte suchen würde?

Karten sortieren lassen ist für jede Nutzergruppe geeignet

Remote Test

Remote Testing bedeutet: Man plant einen Nutzertest online, legt Fragen fest und kann Aufgaben stellen, die am aktuellen Produkt “erledigt” werden müssen. Wir nutzen zurzeit maze.design dafür sehr gerne, weil es ein noch besseres Nutzererlebnis mit sich bringt. Der fertige Test wird online verschickt. Wir haben mittlerweile eine Datenbank an Nutzern, die regelmäßig teilnehmen möchten. Das beste daran: Der Nutzer agiert mit dem Produkt in seiner natürlichen Umgebung, was die Ergebnisse deutlich weniger verzerrt. Eventueller Druck oder mögliche Sympathie oder Antipathie einem Beobachter gegenüber fällt damit weg.

Falls ihr noch weitere Fragen an unsere UX-Designer habt oder mehr über UX-Design und Nutzerforschung erfahren wollt, dann schreibt uns gerne! Geteiltes Wissen ist doppeltes Wissen.

Wenn du dir jetzt denkst: What the heck is UX?, dann könnte dich dieser Artikel über die Aufgaben eines UX-Designers interessieren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.