Warum fliegen wir eine Woche nach Malta, um von hier aus zu arbeiten?
Remote Work – Die Zukunft der Arbeit

Unsere Vorstellung von der Zukunft der Arbeit ist unabhängig von zeitlichen und räumlichen Einschränkungen. Remote Work steht für mobile, flexible sowie ortsungebundene Arbeit an eigenen Projekten, für einen Klienten oder als Mitarbeiter für sein Unternehmen. Daraus ergeben sich viele Freiheiten für jeden einzelnen Mitarbeiter.

Ich sehe die persönliche Freiheit des Mitarbeiters als größten Gewinn der modernen, digitalisierten Gesellschaft. Dazu gehört eine flexibel gestaltbare Arbeit unabhängig von Zeit und Raum. Christian, CEO & Gründer von bytabo

Malta dient als perfektes Beispiel, wie so etwas aussehen und funktionieren kann. Besonders als IT-Unternehmen ist diese flexible Arbeitsform gut umsetzbar, denn wir brauchen nur unsere Notebooks und Internetzugriff und können loslegen.

Nach unserer Vorstellung ist die Zukunft der Arbeit gerade im IT-Umfeld von Zeit und Ort unabhängig. Dementsprechend arbeiten wir gerade an einem Modell für unsere Mitarbeiter, über das man zum Beispiel Reisen und Arbeiten kombinieren kann. Niklas, CEO & Gründer von bytabo

Mehr als nur Arbeitskollegen

Ein weiterer schöner Aspekt, der erklärt, wieso wir dafür alle zusammen an einem Ort im Ausland arbeiten ist, dass wir auch außerhalb der Arbeit gerne Zeit miteinander verbringen. Wir mögen uns alle und fühlen uns einfach wohl in der Digital Crew. Jeder kann mit jedem und die Gelegenheit auch mal richtig zusammen leben zu können ist eine schöne Erfahrung.

Retro-Time

Am Ende eines jeden Tages führen wir eine Retrospektive durch. Dies dient insbesondere während unseres Malta-Aufenthalts dazu, diese Art des remote work nochmals zu reflektieren, Schlüsse zu ziehen und zu hinterfragen, was am nächsten Tag besser ablaufen sollte.

Rückblick auf den Tag
Unsere tägliche Retrospektive auf Malta  
Kreativer Output

Als letzter und vielleicht wichtigster Punkt ist der Output einer solchen Erfahrung zu nennen. Wir erhoffen uns viele neue, kreative und innovative Ideen und Lösungen für die Probleme unserer Kunden zu finden und unser Unternehmen weiter strategisch voranzubringen.

Die Malta-Chronologie

Wochenende:
Freitag:

Mit ausgelassener Stimmung starten wir am Freitagabend von Bamberg los Richtung Nürnberg Flughafen.
Unser Ziel: Malta.

Zeit für den Abflug nach Malta
Bereit für den Abflug von Nürnberg nach Malta.

Eine gemeinsame Woche mit dieser fantastischen Crew liegt jetzt vor uns. Wir werden nicht nur zusammenarbeiten, sondern auch leben, also gemeinsam einkaufen, kochen, essen, Sport machen und auch ein bisschen urlauben. Die Vorfreude ist allen anzumerken, die Stimmung könnte nicht besser sein.
Die Zeit im Flugzeug nutzen wir um am Tablet Millionär zu werden, zu lesen und die Malta-Meetings weiter vorzubereiten. Nach einer kurvigen Taxifahrt kommen wir an unserem Hotel an, wo wir nach einem Feierabend-Bier müde ins Bett fallen.

Weihnachtsbild mit der Crew
Vorweihnachtliche Stimmung in der Hotellobby
Samstag:

Da ja erstmal das Wochenende ansteht, nutzen wir die Zeit um Malta und seine Hauptstadt zu erkunden. Ein Teil der 11-köpfigen Reisecrew schaut sich das schöne Valletta an. Natürlich mit leckeren, kulinarischen Pausen.

Die Hauptstadt Valetta anschauen
Sightseeing in Valletta

Der andere Teil testet die Wassertemperatur am Meer mit anschließendem Ballspielen am Hotelpool. Vom teils regnerischen Wetter lassen wir uns die Laune nicht verderben, bekanntlich gibt es ja kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung.

Toller Ausblick in Valetta.
Die kleinste Hauptstadt Europas Valletta hat einiges zu bieten.

Am Samstag-Abend gibt’s dann den offiziellen Begrüßungscocktail im Saddles, nebenbei verfolgen alle Fußballfans noch den Bundesliga-Klassiker Borussia Dortmund gegen Bayern München, dessen Ausgang zumindest alle BVB Anhänger unter uns besonders erfreut. Danach geht’s weiter zum Essen mit anschließendem Barhopping je nach Lust und Laune. Die Nacht war auf jeden Fall kurz, so viel darf verraten werden, aber Malta ist ja auch nur einmal im Jahr.

Mit der Fähre von Valetta nach Silema.
Fährenfahrt von Valletta nach Silema.
Sonntag:

Duschen. Frühstücken. Packen. Auschecken. Los geht es zu unserem nächsten Ziel: Gozo, eine kleine maltesische Insel nördlich von der Hauptinsel.

Abendstimmung auf Gozo
Sonnenuntergang auf Gozo

Die Überfahrt per Fähre verläuft trotz rauem Wellengang problemlos und wir kommen sicher an. Wir beziehen dort unser Airbnb für die restliche Woche. Ein ganzes Haus inkl. Pool, Terrasse, Grill, Whirlpool, Küche, Wohnzimmer, 5x Schlafzimmer und Bädern nur für uns.

Sommerliches Dinner am Pool
Gemeinsames Abendessen am Pool

Nach einer erfrischenden Runde im Pool machen wir uns auf zu einem ungeplant abenteuerlichen Spaziergang zum Einkaufen. Schuld sind eine matschige, aber äußerst lustige Tour über einen Feldweg und ein anschließend aufziehendes, heftiges Gewitter. Nach dem Abendessen lassen wir den restlichen Tag im Whirlpool ausklingen, es könnte uns zugegebenermaßen schlechter gehen.

Montag:

Heute ist der Startschuss für unsere Remote-Work-Tage. Die sportlich Motivierten beginnen den Tag mit einem Ganzkörperkrafttraining. Nach der ersten Runde Kaffee und Frühstück beginnen wir mit unserem ersten Arbeitstag auf Gozo. Alle machen sich entspannt, aber konzentriert und motiviert ans Werk. Beim Daily sind uns natürlich unsere anderen Crew-Mitglieder aus Deutschland zugeschaltet.

Daily mit Christian
Christian im Daily

Ein besonderer Programmpunkt ist der Positionierungs- & Marketing-Workshop den Niklas, Christian und Lisa zusammen durchführen. Unser Ziel ist es uns zukünftig noch stärker und präziser zu positionieren, bytabo als Marke zu stärken und dies mit entsprechenden (Marketing-) Maßnahmen zu unterstützen. Wir sammeln hierfür mit jeder Menge Brainstorming und Diskussionen Ideen und Maßnahmen.

Unser Fazit zum ersten Tag? Der Ortswechsel in dieses neue familiäre Umfeld sorgt für eine ganz besondere Arbeitsatmosphäre und ist definitiv schon jetzt eine tolle Erfahrung. Kreative Ideen und viele gute Gespräche kommen da von ganz allein zustande. Ganz abgesehen davon ist diese gemeinsame Erfahrung eine tolle Sache, um den Teamspirit und das Zusammengehörigkeitsgefühl nochmals zu steigern. Wir sind eben eine Familie.

Dienstag:

Arbeitstag Nummer zwei. Auch heute starten wir wieder zuerst meditativ und dann sportlich in den Tag. Für die Entwicklungsabteilung steht heute ein Entwicklerworkshop an. Über den Tag verteilt hält jeder einzelne einen Vortrag, in welchem neue Technologien vorgestellt werden. Der Workshop diente gleichzeitig dazu sich nochmals über seine Stärken bewusst zu werden, sich Feedback von den Entwicklerkollegen dazu einzuholen und ausgehend davon seine persönlichen Ziele detailliert festzulegen. Der Tag wird außerdem genutzt, um neue Entwickler-Tools wie z.B. Kubernetes kennenzulernen und direkt anzuwenden. Nach einem langen Tag endet der Workshop mit einer Retrospektive, in welcher der gesamte Workshop bewertet und evaluiert, sowie Maßnahmen abgeleitet werden.

Sonniger Morgen in Gozo
Sonnenaufgang auf Gozo
Mittwoch:

Die einen starten den Tag gemütlich mit einem Spaziergang zu einem Café in der Stadt die anderen sind wieder sportlich unterwegs. Jeder beginnt diesen sonnig-warmen Morgen auf seine eigene Art und Weise. Auch das ist das Schöne an diesem gemeinsamen Zusammenleben und Arbeiten. Spätestens nach dem ersten Kaffee geben wir dann alle Gas und stürzen uns motiviert in die Arbeit.

Remote Work in unserem Airbnb
Unser abschließendes Fazit zum Remote Work auf Gozo:

In einer abschließen Retrospektive reflektieren wir unsere Arbeit der letzten Tage und kommen alle zu dem gleichen Schluss. Eine Ortsveränderung sowie das Zusammenleben und -arbeiten (dazu gehört z.B. auch gemeinsames Kochen in der Mittagspause und abends dazu) bewirken Einiges:

  • unsere Denkweisen verändern sich,
  • wir sind noch kreativer und motivierter,
  • es lässt uns neue Ideen entfalten
  • und es bringt uns alle noch näher zusammen.

Es sind oft die Gespräche abseits der eigentlichen Arbeit, die uns besonders voranbringen und die dazu führen, dass wir uns noch besser kennen und verstehen lernen. Dies wiederum hilft uns gemeinsam als Team noch effizienter und kreativer zusammenzuarbeiten und Lösungen zu finden.

bytabo am Strand
Strandtag für die Digital Crew

Nach dieser gemeinsamen Woche fällt uns allen auf, dass es etwas komisch ist wieder in unsere eigenen vier Wände zurückzukehren. Wir haben uns schnell an das harmonische Zusammenleben gewöhnt und Gefallen daran gefunden. Das zeigt nur nochmals, dass wir als Crew auch abseits der Arbeit funktionieren und dass es der Teamspirit ist, der unseren Triebwerken die besondere Schubkraft verleiht.

Habt ihr noch Fragen zu unserem Remote-Abenteuer auf Malta? Dann schreibt uns gerne eure Fragen in den Kommentaren. Wir freuen uns auch von euren Remote-Erlebnissen zu erfahren. Vielleicht habt ihr mit eurer Firma schon Ähnliches gemacht?

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