Anfang März ging alles ganz schnell: Alle Mitarbeiter ab ins Home-Office. Im Gegensatz dazu passiert die Rückkehr ins Büro und die Überarbeitung bestehender Raumkonzepte schleichend, da sich Unternehmen über den Zeitpunkt und das Vorgehen unklar sind.

Für viele Unternehmen galt ortsunabhängiges Arbeiten vor einigen Monaten noch als “nicht so einfach umsetzbar” oder gar als “nicht realisierbar”. Und doch wurden Wochen später Konzepte aus dem Nichts auf die Beine gestellt, die genau dies den Mitarbeitern ermöglichten. Jetzt, 10 Wochen später, gewöhnen wir uns allmählich an die Masken, den Sicherheitsabstand und die Kontaktbeschränkungen. So langsam kehrt ein neuer Alltag wieder ein. 

Für Unternehmen stellt sich nun die Frage, wann und in welcher Form eine Rückkehr ins Büro wieder realisierbar ist. Einen richtigen Cut wie vor einigen Wochen wird es für die Rückkehr ins Büro nicht geben, eher begleitet uns ein schleichender Prozess. Die Frage ist also nicht wann, sondern wie. Starten kann man demnach sofort damit, sofern das Konzept durchdacht ist. Wir möchten deshalb von unseren Erfahrungen berichten und Ratschläge an die Hand geben.

Will ein Mitarbeiter einen Teil oder seinen ganzen Arbeitstag im Office verbringen, so bedarf es der Information der Kollegen, denn nur eine bestimmte Anzahl an Personen darf sich in den einzelnen Räumen aufhalten, um den Sicherheitsabstand von 1,5m zu gewährleisten. Wir nehmen entsprechende Eintragungen nun im Teamkalender vor, um Überfüllung zu vermeiden. 

Das Zusammenspiel aus Home-Office und Büro kann Abwechslung in den Arbeitsalltag bringen.

Ein alternatives Modell ist der wochenweise Wechsel: In Woche 1 arbeiten Mitarbeiter X, Y und Z im Büro und A, B und C von zuhause aus, die darauf folgende Woche umgekehrt.

Weitere Hygienemaßnahmen treffen

Desinfektionsmittel sollten in allen Büroräumen vom Arbeitgeber gestellt werden.

Zusätzlich herrscht bayernweit laut aktuellem Stand Maskenpflicht. Aus diesem Grund liegen in den bytabo-Räumlichkeiten Masken bereit, die sich unsere Mitarbeiter bei Bedarf nehmen können, um spontane (Essens-)Einkäufe zu ermöglichen.

Sicherlich macht auch ein kurzer Hinweis an den Türen Sinn, diese eher mit dem Ellenbogen anstelle der Hand zu öffnen. 

Wer wie wir sehen konnte, dass remote-Modelle sehr gut funktionieren, kann sich überlegen, diese langfristig zu etablieren. Aus Arbeitgebersicht ist es sicherlich positiv, wenn dem Wunsch des Mitarbeiters nach Home Office entsprochen wird. Dies führt im Umkehrschluss zu größerer Attraktivität des Unternehmens. Auch in Punkto Kostenersparnis für die Anmietung von Büroräumen und Energiekosten ist ein neues Raumkonzept interessant. Genau jetzt ist also ein guter Zeitpunkt, um die Vorstellungen der Mitarbeiter über die Rückkehr ins Büro zu erfragen.

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