Vielleicht habt ihr euch die vergangenen Wochen hin und wieder verwundert die Augen gerieben, wenn ihr unsere Instagram Stories angeschaut habt. Wer uns nicht bei Instagram “verfolgt”, eine kurze Erklärung dazu: Immer wieder wurden in der Story Bilder aus den USA gepostet, dabei sitzen wir doch in Bamberg? Das stimmt, hält uns aber nicht davon ab, auch mal remote vom anderen Ende der Welt aus zu arbeiten. Robert – unser Head of UX & Prototyping – hat drei Wochen in den USA verbracht und von dort aus auch zwei Wochen lang gearbeitet. Neben Kalifornien, war er auch in Texas und hat neben Reise-Odysseen dort auch einiges anderes erleben dürfen.
Natural Bridges State Beach bei Santa Cruz, in Kalifornien.

Funktioniert die „Remote-Freiheit“?

Bytabo® möchte seinen Crew-Mitgliedern solche Freiheiten ermöglichen. Bereits im vergangenen Jahr haben wir unsere Remote-Woche in Malta durchgeführt – hier allerdings als (fast) komplettes Team, was ziemlich gut geklappt hat. Robert war dieses mal ohne die Crew in den USA, also räumlich und zeitlich von allen getrennt. Wie/ob das funktioniert hat, wollen wir euch nicht vorenthalten.

Das Flugzeug am DFW-Airport kurz vor dem Boarding.

Urlaubsgefühle vs. Arbeitsalltag

Arbeiten in einem fremden Land, umringt von fremden Menschen und in fremder Umgebung – klappt das überhaupt? Wenn man diese Art von Remote-Arbeit nicht gewohnt ist, verleitet das Ganze zugegebenermaßen in einen Art “Urlaubsmodus” zu verfallen, so ist jedenfalls Roberts Erfahrung. An Arbeit und an zuhause zu denken, fielen ihm anfangs nicht ganz so leicht, konnten aber durch genügend Leidenschaft für seinen Beruf schnell überkommen werden.

Die „tunnel view“ kurz vor einem heftigen Schneesturm im Yosemite Nationalpark, Kalifornien.

Erschwerte Kommunikation

Dazu kommt die erschwerte Kommunikation mit den Kollegen daheim. Im Büro ist ein direkter face-to-face Austausch jederzeit möglich. Viel schneller und einfacher erhält man Antworten auf offene Fragen, die Abstimmung fällt leichter usw. Wenn allerdings die 19 Kollegen in Deutschland sitzen und einer alleine in den USA ist das deutlich schwieriger. Generell bekommt man kaum etwas mit von dem alltäglichen Geschehen im Büro mit.

Robert’s Arbeitstag beginnt, wenn unserer endet

Dann wäre da noch – abgesehen von der physikalischen Trennung – die Zeitverschiebung von sieben Stunden zu Dallas. Wie kann man effektiv arbeiten, wenn der eigene Arbeitstag zu dem Zeitpunkt beginnt, an dem in Deutschland die Kollegen schon in den Feierabend starten? Schnell mussten Julia und Robert, die an verschiedenen Themen eng zusammenarbeiten, eine Lösung finden, wie zumindest eine regelmäßige Synchronisation klappt. Infolgedessen startete Julia häufig später in ihren deutschen Arbeitstag, um zumindest ein paar Stunden mit Robert zusammenarbeiten zu können.

Die ikonische „Cable Car“ in San Francisco, Kalifornien.

In diesem Zusammenhang ist uns auch bewusst geworden, dass uns ein bisschen mehr Standardisierung hier und da gut tun würde. So kann zu einem gewissen Grad die Kommunikation verbessert, die Synchronisation und auch die Aufgabenteilung erleichtert werden. Durch diese Erfahrungen kommen wir einem unserer Epics der Vision Galactic – die räumliche und zeitliche Unabhängigkeit der Mitarbeiter- ein Stückchen näher. Diese “Standardisierungen” finden wir bei uns in anderen Bereichen schon vor, StaaS (=Startup as a Service) befindet sich durch das Wachstum genau in diesem Prozess. Außerdem ist die Umsetzung hier auch schwieriger als z.B. in der Entwicklung. Dort organisiert sich das Team durch Scrum selbst und verteilt eigenständig Aufgaben an die einzelnen Mitglieder. Darüber hinaus gestaltet sich im Dienstleistungs-/Servicebereich, aufgrund des notwendigen regelmäßigen Kundenkontakts, Remote-Arbeit generell deutlich schwieriger. Vor allem wenn man in persona in Workshops gemeinsam mit Unternehmen an Problemen und Lösungen für diese arbeiten möchte.

Teil 2 folgt…

Nicht nur Robert, sondern wir alle haben aus diesem „Experiment“ viel mitgenommen und vor allem viel gelernt. So schön die Vorstellung von Remote Work auch sein mag, so anspruchsvoll kann sie sich gestalten, wenn räumliche und zeitliche Trennung dazu kommen. Aber nicht nur das remote Arbeiten sind in Zusammenhang mit Roberts USA Aufenthalt spannend. Im nächsten USA Teil erfahrt ihr noch mehr von Roberts persönlichen Erlebnissen und Eindrücken, die er dort gemacht hat. Die tollen Bilder stammen übrigens allesamt aus Roberts Linse. Wenn ihr Roberts Reisen verfolgen und noch weitere Bilder, z.B. aus Norwegen und Island, sehen möchtet, dann folgt ihm einfach hier auf seinem Instagram Profil.

Entspannter Abendspaziergang in Austin, Texas.

Arbeitet ihr auch remote? Habt ihr schon Erfahrungen mit Zeitverschiebung und räumlicher Trennung gemacht und wie ist es euch dabei ergangen? Lasst uns gerne einen Kommentar da.

2 thoughts on “USA Teil 1 – Remote work”

    1. Hallo Tobias,

      danke, dass du deine Erfahrung mit uns teilst und cooler Artikel!
      Zeigt einmal mehr, welche Vorteile Remote Work mit sich bringen kann.

      Viele Grüße
      von der Digital Crew von bytabo®

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