„Wissen ist Macht“… aber nicht alles! Viele Unternehmen versuchen auf unterschiedlichsten Wegen, die Ideenschmiede innerhalb der eigenen vier Wände anzuheizen, um im Idealfall bahnbrechende Innovationsansätze durch Mitarbeiter zu generieren. In der Praxis funktioniert das mit den Ideen zwar gut, allerdings fehlt oft ein essentieller Schritt – die Umsetzung.

Von der Idee zur Umsetzung

Prototyping Werkzeug

Wir haben in den letzten Jahren mehr als 200 Unternehmen in den Region besucht und dabei so einiges über die Generierung von Ideen und – noch viel wichtiger – über deren Umsetzung gelernt. Oftmals erleben wir dabei, dass zwar gute Ideen entstehen, diese aber oftmals in einer staubigen Schublade landen und sehr selten realisiert werden. Woran könnte das liegen?

Oftmals fehlt der Wille zur Veränderung oder vielmehr die Angst, dass dafür viele Ressourcen aufgebracht werden müssen. Dabei gibt es mittlerweile so viele Wege, um eine Idee sehr schnell und ohne großen Aufwand einfach mal zu anzutesten. Manchmal kann es schon reichen, den Gedanken ganz grob auf Papier zu zeichnen und damit bei Kollegen Feedback einzusammeln. Dieses Feedback lässt man dann in den Lösungsansatz einfließen und näher sich stufenweise an eine Art Prototyp heran.

Schrittweise Verbesserung

Die erste Version eines Prototyps muss nicht glänzen oder perfekt funktionieren. Sie dient lediglich dazu, eine solide Basis für spätere Produktivversionen zu erstellen und die Bedürfnisse des Nutzers komplett abzuholen.

„Der größte Feind des Fortschritts ist nicht der Irrtum, sondern die Trägheit.“ – Henry Buckle

Es geht vielmehr darum, aktiv zu werden und von der bloßen Idee ins Handeln zu kommen. Das kennt man schließlich auch von anderen Ideen oder Projekten, die man selbst privat schon immer einmal umsetzen wollte: Der erste Schritt ist dabei manchmal der Schwerste.

Darüber hinaus ist eine gesunde Fehlerkultur extrem wichtig. Scheitern sollte nicht verurteilt werden, sondern man sollte sich auf die dabei erzeugten Learnings fokussieren. Der Innovations-Guru Tom Kelley sagt stets: „Fail early, fail often, in order to succeed sooner“. Mit diesem Mindset kann man Ideen einfach anpacken, loslegen und in der Regel kommt man so am schnellsten ans Ziel ohne sich zu verzetteln.

Lea und Marcus beim Brown Bag Lunch bei Brose

Galaktischer Austausch mit Brose

Unsere Crew-Mitglieder Lea und Marcus waren erst kürzlich beim Brown Bag Lunch der Brose Group. Sie stellten Methoden vor, die einem dabei helfen, in sehr kurzer Zeit greifbare Prototypen zu erstellen. Natürlich ohne dabei viele Ressourcen einsetzen zu müssen. Konkret haben die Teilnehmer dabei in Gruppen mehrere Prototypen erstellt, die potenzielle Lösungsansätze für Problemstellungen innerhalb des Unternehmens sind. 

Abgesehen von ganz viel Spaß und einer gelungenen Mittagspause haben wir super Ergebnisse erzielt und Visionen erzeugt. Wir finden das Format sehr gelungen, da man oft die Mittagspause passiv verbringt und die Zeit auch für ein kreatives Get-together nutzen kann – also werdet auch aktiv und fangt an zu machen. Denn am Ende gewinnt, wer einfach mal macht!

Seid ihr schon aktiv und am Machen? Wenn nicht, wir helfen euch gerne bei den ersten Schritten!

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