So ziemlich jeder von uns wird irgendwann in seinem Arbeitsleben schon mal einen Workshop absolviert haben. So ein Workshop klingt meistens erstmal spannend. Endlich wieder mal etwas Neues lernen, abseit von der alltäglichen Routine und Arbeit. Jedoch erfüllen die meisten Workshops leider häufig nicht die Erwartungen. Das kann entweder daran liegen, dass die Erwartungen einfach zu hoch waren, wahrscheinlicher ist aber, dass der Workshop schlichtweg schlecht aufgebaut und/oder gestaltet, geleitet wurde.
Mit Julia, die bei uns als Scrum Master arbeitet und mitverantwortlich für Startup as a Service ist, haben wir darüber gesprochen, was einen guten Workshop auszeichnet. Einige hilfreiche Tipps, wie man z.B. Workshops effektiver gestalten kann und wie wir das bei bytabo® umsetzen, werdet ihr hier erfahren.

Wie würdest du ‘Workshop’ definieren? Was soll mit einem Workshop erreicht werden?

Zuerst einmal sollen die Teilnehmer einen echten Nutzen daraus ziehen können. Das bedeutet: viel Praxis und gezielte theoretische Inhalte. Ziel ist es, die gelernten Inhalte in der alltäglichen Arbeit im Unternehmen zu integrieren und das Wissen im besten Fall sogar weiterzugeben. Das kann nur eintreten, wenn ich als Coach die Teilnehmer aus ihrer Komfortzone locke. Das klappt am besten mit kreativen Herausforderungen und einem offenen Raum zum Ausprobieren und Scheitern.

Was ist die optimale Teilnehmerzahl (in deinen Augen), dass ein Workshop effektiv abläuft (und wieso)?

Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass mind. vier bis max. zehn Personen eine gute Anzahl an Teilnehmern ist, die allen eine angenehme Arbeitsatmosphäre bietet. Bei deutlich mehr Personen würden die Ergebnisse der einzelnen Teilnehmer vermutlich untergehen und eine individuelle Förderung wäre schwierig. Bei weniger Personen verliert der Workshop aber auch die heterogenen Perspektiven/ Ideen/ Ansätze der verschiedenen Personen, von denen jeder Teilnehmer profitiert.

Was macht einen guten Workshop aus?, Mit welchem Gefühl sollte ein Teilnehmer einen Workshop verlassen?

Natürlich mit einem positiven Gefühl. Einerseits wollen wir einen AHA-Effekt erreichen, einen Teilnehmer für das Thema Digitalisierung begeistern oder ihm Themen entdecken lassen, die er/sie bisher noch nicht kannte. Andererseits wollen wir auch Methoden vermitteln, damit die Teilnehmer die digitale Transformation in der Unternehmenswelt aktiv mitgestalten können. Dazu muss man nicht alle unsere Methoden im Nachhinein anwenden, viel wichtiger ist der Funke oder die Idee die jeder Einzelne aus dem Workshop mitnimmt und weiter verfolgt, also “einfach mal macht”.

Welche Tricks und Tipps helfen einen Workshop interessanter, interaktiver und v.a. effektiver zu gestalten?

Ich muss zuerst einen Raum schaffen in dem sich jeder wohlfühlt. Das hat weniger mit Jogginghose und Flip-Flops zu tun, als vielmehr mit einer kreativen, offenen Umgebung in dem sich Ideen entwickeln können und sich jeder ausprobieren kann. Einfach mal was anderes als Büroraum oder Seminarhotel.

Weiterhin legen wir intern viel Wert auf eine gute Vorbereitung mit Blick auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmer, deshalb fragen wir vorher die Erwartungen und Wünsche ab. Im Workshop selbst setzen wir natürlich auf viele Praxiselemente und eine ausgeglichen Wechsel zwischen Gruppen-, Einzelarbeit und theoretischen Inputs.

Wieso habt ihr euch für eine eher unkonventionelle Form des Workshops (das Innovation Bootcamp) entschieden?

In unserer alltäglichen bytabo®-Welt haben wir Freude an den Dingen, die wir tun, durch Wertschätzung, gegenseitige Hilfestellungen und Weiterbildung untereinander. Diese Art der Zusammenarbeit, welche absolut nicht selbstverständlich ist, wollen wir sowohl im Workshop erzeugen, als auch durch gezielte Methoden den Teilnehmern mitgeben. Neben den vielen Inputs und spannenden Aufgaben darf der Spaß auch nicht fehlen, sowie die entspannte Kaffeepause auf der Dachterrasse.

Welche Vorteile siehst du darin?

Wir wollen nicht in einem faden Büroraum mit Neonlicht kreativ sein und stundenlang auf einer Powerpoint-Präsentation Sätze mitlesen, die der Redner soeben ausgesprochen hat. Das wäre nicht bytabo und das sollen die Teilnehmer in unseren Workshops auch nicht müssen.

Welches Ziel verfolgen wir (bytabo®) mit Workshops?

Wir haben aus der Zusammenarbeit mit Unternehmen immer wieder erlebt, wo die eigentlichen Probleme der Digitalisierung liegen und wie sie entstehen. Vielen fehlt das grundlegende Verständnis für die digitale Transformation und ihre Folgen, ihre realen Gefahren und ihren unzähligen Möglichkeiten. An diesem Punkt wollen wir im Innovation-Bootcamp ansetzen. Das allein reicht uns aber nicht, denn wir wollen mehr. Wir wollen unsere Welt zeigen.

Dazu gehören Antworten auf die folgenden Fragen: Warum sind wir agil und kreativ? Wieso begeistern uns Herausforderungen? Weshalb werden Erfolge und Fehler gefeiert? Alles das, was wir in den letzten Jahren gelernt haben und selbst nutzen, geben wir als Essenz den Teilnehmern mit.

Wie laufen bei euch Workshops ab? Welche Erfahrungen habt ihr bis jetzt gemacht? Lasst uns gerne Kommentare da. Und wenn ihr Lust auf einen wirklich kreativen und besonderen Workshop habt und eure Firma sowieso mal digitalen Schwung gebrauchen könnte, dann solltet ihr jetzt euer Innovation Bootcamp anfragen.

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