Am 19. April ging es für die Future&Beer in die zweite Runde. Die bytabo® – Digital Crew freute sich über mehr als 30 Besucher auf dem Gründer- und Netzwerktreffen zum Thema „New Mobility – Die Mobilität von Morgen“.

An diesem Abend drehte sich alles neben Bier rund um die Zukunft und wie wir diese digital gestalten können. Dafür trafen sich nicht nur Gründer aus Bamberg und Umgebung, sondern auch Dozenten und Studenten der Universität Bamberg in unseren neuen Büroräumen.

Richtig ins Thema fanden die Anwesenden durch die Infostände von: Rakete 7, der Universität Bamberg und bytabo® – Digital Crew, aber auch durch die Vorträge von Otmar Seckinger und Simon Steuer.

Das Handy liegt näher als der Autoschlüssel

Kaum jemand würde dieser Behauptung widersprechen. Warum also nicht flexible Angebote für Smartphones schaffen, welche die Mobilität von Morgen regeln? Für Otmar von insertEFFECT wäre dies in Form einer App denkbar, die nichts anderes als eine alles vereinbarende Plattform darstellen würde.

In Zukunft könnten wir demnach unser Auto oder auch ein Carsharing-Auto mit dem Smartphone öffnen und Applikationen nutzen, die beispielsweise Züge, Busse, Taxis, Leihfahrräder und Mobilfunkanbieter miteinander verknüpfen. 

Um das zu ermöglichen, benötigen wir technische Innovationen, engere Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und neue Denkweisen. Bei Letzteren ist es wichtig vom Nutzer aus zu denken, damit dieser die Angst vor dem Kontrollverlust verliert und dadurch die „New Mobility“ besser akzeptieren kann.
Daten sind das neue Öl

Diese Aussage machte Simon, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Bamberg am Lehrstuhl für Mobile Softwaresysteme, in seiner Präsentation. Aus Daten lassen sich wichtige Informationen generieren durch welche wir Wissen ableiten können. Und es wird kaum jemanden überraschen, dass eine durch Sensoren gewonnene Erkenntnis von großem Wert sein kann. Wer jedoch dachte, dass es sich bei der Universität Bamberg um eine verstaubte Institution handelt, die sich nicht besonders für die digitale Transformation interessiert, der wurde eines Besseren belehrt.

Den ersten Beweis hierfür lieferte Simon mit dem „Living Lab Bamberg“. Diese Forschungs- und Testumgebung versucht Aktivitäten und Installationen zu koordinieren, um mobile und Sensor basierte Anwendungen im Kontext „Smart City“ zu erforschen. „Bamberg Zaubert“ ist nur eine der bereits umgesetzten Aktionen in diesem Zusammenhang. Dabei wurden Handysensoren in der Innenstadt installiert, um das Bewegungsprofil der Besucher auf der Bamberger Sandkerwa aufzuzeichnen. 

Auch die Einrichtung eines „Innovationslabors“ zeigt, dass die Universität Bamberg ihre Kenntnisse in Sachen Digitalisierung erweitern möchte. Im Labor werden Lösungen für Probleme, die durch innovative Gedankengänge entstanden sind, gefunden. Ihre Ergebnisse können die Studenten dann direkt Unternehmern zeigen, die mit der Universität zusammenarbeiten.

Gemeinsam erreichen wir schneller das Ziel

Vermutlich sind sich die meisten darin einig, dass es viel schöner ist, zusammen mit Partnern und nicht mit Konkurrenten ein kühles Bier zu trinken. Die Future&Beer war mit inspirierenden Menschen und spannenden Präsentationen ein wunderbarer Ort, um genau das zu tun.

Durch unsere Veranstaltung wurden sicher auch unsere Gäste darin bestätigt, dass die Tage, in denen gegeneinander gearbeitet wurde, der Vergangenheit angehören. Besonders hervorgehoben haben das auch die beiden Redner, die betonten, dass es nur durch offene und kollaborative Zusammenarbeit möglich ist, Zukunftsvisionen schneller in die Tat umzusetzen. Die bytabo® – Digital Crew freut sich deshalb schon jetzt auf das nächste große Networking-Treffen in unserem Spaceship.

Ein Beitrag von Regina Brandt. 

Weitere Bilder von der Future&Beer 2

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